Für das Projekt ” Fahrräder für Flüchtlinge” überreichte der hessische Landtagsabgeordnete Michael Siebel von der Akademie für Kommunalpolitik einen Sonder- Hessenlöwen. Das Groß-Umstädter Projekt wurde von MdB Dr. Jens Zimmermann vorgeschlagen. Stellvertretend nahmen Horst Sauerwein, Dr. Klaus Dummel sowie Friedbert Metz die Auszeichnung entgegen. Der Dank gilt allen Fahrradspendern, Horst Sauerwein, der Bürgerstiftung Groß-Umstadt und den engagieren Schülern der Ernst-Reuter-Schule.

Ein Fernsehteam nahm unser Projekt zum Anlass, darüber im Nachrichtenmagazin RTL Hessen zu berichten.

Am Sonntag, den 4.10. war es soweit. Das erste offizielle Rennen, an dem Schüler der Bikeschool ERS teilnahmen.  Trotz regnerischem Wetter machten sich die Fahrer Felix Coutureau, Ben Brunner, Felix Friedrich, Theo Ludwig, Lance Rau gutgelaunt und bestens vorbereitet auf den Weg. Die Fahrer ließen es sich nicht nehmen, ihre Bikes selbständig zu checken und zu warten.

Morgends hieß es nun  – ab ins Wettkampfbüro, Starternummer abholen und schon ging es in die erste Proberunde auf dem Gelände des Diatest-Velodrom in Darmstadt.

Steile Abfahrtspassagen, knackige Anstiege und Hindernisse galt es zu meistern. Und das machten die Jungs der Bikeschool hervoragend!

Tolle Ergebnisse waren der Lohn für ihre Anstrengungen und matschverschmierten Klamotten.

  • Felix C.:   U11 Platz 10
  • Ben B.:     U13 Platz 4
  • Felix F.:   U15 Platz 4
  • Theo L.:   U15 Platz 5
  • Lance R.: U15 Platz 6

Alle Fahrer und Zuschauer hatten Spaß und freuen sich bereits jetzt auf das nächste Rennen.

Die allgemeine Meinung lautete: Wir sind wieder dabei!

Danke an die Organisatoren dieser tollen Veranstaltung und die zahlreich betreuenden Eltern.

 

Für Schüler: Ihr wollt eure Fahrradtouren und Strecken rund um euren Wohnort besser planen?

Für Eltern: Sie sind auf der Suche nach dem sichersten Weg für Ihr Kind zur Ernst-Reuter-Schule, dem Schwimmbad oder dem Sportverein?

Benutzen Sie den Radroutenplaner, der jetzt auch von Schülerinnen und Schülern unserer Schule für die ERS umgesetzt wurde.

Mit Hilfe des Routenplaners wird es für Eltern und Schüler möglich sein, sich eine persönliche Route von Zuhause bis zur Schule empfehlen zu lassen, die als Schulweg besonders geeignet ist. Ziel ist es, das Radfahren zur Schule sicherer und attraktiver zu gestalten.

Zugleich soll das Verkehrsmittel Fahrrad stärker in das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler und auch der Eltern gerückt werden. Den Eltern sollen durch das Angebot des Routenplaners auch Ängste genommen werden, ihre Kinder eigenverantwortlich mit dem Fahrrad fahren zu lassen. Erfahrungen zeigen, dass Eltern oft aufgrund mangelnder Kenntnis sicherer Fahrradrouten ihre Kinder lieber mit dem Auto zur Schule fahren. Durch sogenannte Elterntaxis führt dies wiederum zu Verkehrsproblemen vor vielen Schulen.

Wir bedanken uns bei Frau Saary vom Planungsbüro Verkehrslösungen Darmstadt und Frau Hartlep vom ivm aus Frankfurt.

LogoRadroutenplanerHessen

 

„Nah. Mobil. Jetzt.“ lautete der Titel der Auftaktveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) am 17. März im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt am Main. Die Arbeitsgemeinschaft soll landesweit die Nahmobilität – Fuß- und Radverkehr – weiter entwickeln und ein Kompetenznetzwerk in Hessen aufbauen.

Hierbei durften auch gute Beispiele aus der Praxis nicht fehlen. Mit großer Motivation folgten die Schüler der Bikeschool der Einladung der hessischen Landesverkehrswacht und bereicherten die Veranstaltung mit einer Präsentation und Betreuung eines Fahrrad- Technikparcours.

Selbst Hessens Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir, ließ es sich nehmen, selbst ein paar Runden mit dem Rad zu drehen.

Unser Infostand bot eine tolle Möglichkeit, das geplante Projekt “Pumptrack für Groß-Umstadt” vor Fachpublikum zu präsentieren.

Wir bedanken uns bei der Verkehrswacht Dieburg, die mit großzügigen Spenden unsere Fahrt-und Transportkosten unterstützt.

 

 

Die Bikeschool der Ernst-Reuter-Schule wurde für die beste Aktion zum Thema Fahrradfahren ausgezeichnet. Alle Schülerinnen und Schüler, sowie das Leitungsteam der Bikeschool freuten sich, vom hessischen  Minister Al-Wazir geehrt zu werden.

Beim Wettbewerb „Schulradeln 2015“ – veranstaltet von ivm und Klima-Bündnis Frankfurt – waren Schulen im Rhein-Main-Gebiet aufgerufen, in einem Drei-Wochen-Zeitraum mit möglichst großen Teams aus Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrern und Eltern möglichst viele Radkilometer zu sammeln. 69 Schulen beteiligten sich. Nach diesem erfolgreichen Start-Up wird der Wettbewerb 2016 sogar hessenweit durchgeführt. Minister Al-Wazir ist Schirmherr des Wettbewerbs. Das „Schulradeln 2016“ ist ein zentrales Initialprojekt der neu gegründeteten „Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH)“.

Der Wettbewerb Schulradeln wurde erstmalig im Jahr 2015 gemeinsam von der ivm GmbH und dem Klima-Bündnis durchgeführt. Hintergrund ist der seit langem erfolgreich erprobte Städtewettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnis und das Förderprojekt Schülerradroutennetz Region Frankfurt Rhein­Main, welches von 2013 bis 2015 mit Fördermitteln aus dem Nationalen Radverkehrsplan, www.nationaler-radverkehrsplan.de des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur von der ivm mit ihren Gesellschaftern, den Städten und Landkreisen der Region Frankfurt Rhein­Main und den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz sowie weiteren Akteuren aus der Region Frankfurt Rhein­Main seit 2013 erfolgreich umgesetzt wurde. (Quelle Foto: Martin Joppen)

 

 

 

 

 

 

 

Endlich war es soweit. Auf dem BIKE Festival in Willingen zeichnete die AKTIONfahrRAD die Ernst-Reuter-Schule  zur Fahrradfreundlichsten Schule Deutschlands 2016 aus.  Die Freude bei den Schülern und dem Leitungsteam der Bikeschool war riesig.

Der Beirat der gemeinnützigen AKTIONfahrRAD hat unter 30 Bewerbungen aus ganz Deutschland unsere Schule ausgesucht. Vor allem überzeugte unser mobile MTB-Technikparcours. Ein weiteres Kriterium war die Betreuung der Werkstatt durch einen Zweiradmechaniker, der ehemals Schüler der Ernst-Reuter-Schule war. Weiter hob der Beirat die Fahrradaktivität in der Grundschule, das Projekt für Flüchtlinge in der Fahrradwerkstatt, den  sportlichen Einsatz beim MTB-Rhein-Main-Cup sowie die Auszeichnungen mit dem  „Sonderhessenlöwen“ und dem Zertifikat für Verkehrserziehung hervor. Vor allem die Gestaltung und Pflege unserer eigenen Bikeschoolhomepage gefiel dem Beirat sehr.

Wir erhalten 10 Mountain-Bikes und eine komplette Ausstattungen für die Schüler von den Mitgliedsunternehmen der Aktion.

„Die Bewerbungen für unseren Preis waren alle auf höchstem Niveau,“ sagt Ulrich Fillies von der AKTIONfahrRAD, „wir freuen uns sehr, dass die teilnehmenden Schulen echte Leuchttürme sind und zum Nachmachen anregen.“

Darüber hinaus hatten Herr Fillies und der Beirat einen weiteren Höhepunkt für uns organisiert. Sie buchten für uns die Pumptrackanlage in Willingen sowie einen Pumptracktechnikkurs mit dem berühmten  Stefan Herrmann von der Bike Academy, der unsere Schüler zwei Stunden lang in die Technik des Pumptrackfahrens einführte.

Alle Besucher und Zuschauer des Festivals waren  noch mehr begeistert, als Marco Hösel mit seiner Bühnenshow begann und spektakulär über einen unserer Schüler sprang. Wir freuen uns jetzt schon, dass Marco Hösel und das Team der AKTIONfahrRAD auch am 29.6. in die Ernst-Reuter- Schule kommen wird. Dort werden wir erneut ein tolles Fahrradfest feiern.

Unser Schulfest mit dem mehrfachen Trailweltmeister Marco Hösel und vielen tollen Gästen war ein großes Erlebnis! Die gesamte Schulgemeinde der Ernst-Reuter- Schule und viele Gäste feierten diese besondere Auszeichnung dessen Schirmherrin die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig ist.

Mit stolz präsentierten die Schüler der Bikeschool unserem Ehrengast Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel die neu gewonnenen Fatikes und Mountainbikes. Vor und nach der Show besuchten die Schülerinnen und Schüler die ADAC Verkehrswelt und erlebten einen MTB- Technikkurs mit Marco Hösel. Am Stand des Zweiradshop Niederhofer konnten die SchülerInnen ihre praktischen Fähigkeiten beim Schlauchflicken und Mantelwechseln unter Beweis stellen. Auf dem  – Müsli-Rad – der AOK Hessen konnten sich alle SchülerInnen, mit Hilfe einer eingebauten Mühle, ihr eigenes Müsli erstrampeln.

Wir bedanken uns bei der AKTIONfahrRAD für die Auszeichnung und tollen Preise. Darüberhinaus gilt der Dank allen Unterstützern der Bikeschool sowie unserem Hauptsponsor Merck.

 

 

Im Rahmen der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Dieburg und der da­mit ver­bun­de­nen Initiative “Deutschland 2016 – Integration ge­mein­sam le­ben” wur­de die Bikeschool AG der Ernst-Reuter-Schule für den Bürgerpreis 2016 in der Kategorie “U21” no­mi­niert und aus­ge­wählt. Eines der wich­tigs­ten Ziele des Bürgerpreises ist es, frei­wil­li­ges Engagement nach­hal­tig zu för­dern und öf­fent­li­ch zu wür­di­gen. Hierbei war es die Bikeschool AG, un­ter der Leitung von Lehrer Friedbert Metz, die zu­sam­men mit dem Fahrradladen Sauerwein und der Bürgerstiftung Groß-Umstadt, Fahrräder in der Bevölkerung ein­sam­mel­ten, re­pa­rier­ten und so­mit wie­der funk­ti­ons­tüch­tig mach­ten und an Flüchtlinge ver­schenk­ten (schau­en Sie hier­zu auch auf un­se­ren ge­son­der­ten Bericht).

Im Rahmen ei­nes sehr fei­er­li­chen Galaabends, aus­ge­rich­tet von der Sparkasse Dieburg, wur­de der mit 5.000 € do­tier­te Preis am 04.11.2016 in der Römerhalle  in Dieburg an die Bikeschool AG der Ernst-Reuter-Schule über­reicht. Der Vorsitzende des Vorstands der Sparkasse Dieburg, Herr Manfred Neßler, wür­dig­te in sei­ner Laudatio die be­son­de­re Arbeit die­ser mitt­ler­wei­le weit über die Schulgrenzen hin­aus be­kann­ten Schul-AG. Eine gan­ze Delegation der Ernst-Reuter-Schule reis­te zu­sam­men mit dem Bikeschoolleiter Friedbert Metz und Schulleiter Matthias Hürten zur Auszeichnung. Schüler, Eltern und Unterstützer der Bikeschool AG wa­ren an die­sem Abend mit da­bei um die ganz be­son­de­re Auszeichnung ent­ge­gen zu neh­men.

Mit den zu­sätz­li­chen Fördermitteln soll die Arbeit der Bikeschool un­ter­stützt wer­den.

Die Ernst-Reuter-Schule freut si­ch sehr über die­se ganz be­son­de­re Ehre und ist zu tief­st dank­bar für die Auszeichnung mit dem da­mit ver­bun­de­nen Preis. Auch Herrn Metz, sei­nen Schülerinnen und Schülern so­wie al­len wei­tern Freunden und Unterstützern der Bikeschool AG gilt ein ganz be­son­de­rer Dank der Schule.

EINE STRECKE.EIN TREFFPUNKT. EIN ERLEBNIS.

Die Eröffnungsfeier war ein toller Erfolg! Täglich ist die Anlage voll von begeisterten Skatern, Boardern, Stuntscooterfahrern und vor allem Bikern.

Ein herzliches Dankeschön an alle Verantwortlichen, Helfer, Sponsoren und Unterstützer! Mehr Fotos und Videos finden Sie auf umstaedter-pumptrack.de

 

 

Hessen will den Radsport an seinen Schulen weiter fördern. Aus diesem Grund informierte sich Kultusminister Alexander Lorz am Mittwochnachmittag (1.11.2017) in Groß-Umstadt über die entsprechenden Aktivitäten der Ernst-Reuter-Schule. Diese war 2016 zur fahrradfreundlichsten Schule Deutschlands gekürt worden. Auf dem Pumptrack, einer speziell angelegten, asphaltierten Strecke mit Wellen, Kurven und Sprüngen, zeigten Schüler und Lehrer dem Minister, wie die Idee der „Bikeschools“ an andere Schulen weitergetragen werden könnte.

Mittlerweile gibt es mehr als 30 so genannte Bikeschools in Hessen mit speziellen Konzepten und ausgebildeten Sportlehrern. Bis Ende Oktober sind bereits rund 300 Lehrer aus mehr als 200 Schulen weitergebildet worden. Dabei geht es um Fahrtechnik, Organisation und Sicherheit auf dem Mountainbike. Und wenn es am Rad etwas zu reparieren, zu warten und zu pflegen gibt, soll in der Fahrradwerkstatt das nötige Know-How erlernt werden.

Das Ganze findet unter dem Dach des „Bikepool Hessen“ statt, eines gemeinnützigen Vereins, der sich für die Umsetzung von Fahrradangeboten an Schulen, ein fahrradfreundliches Umfeld und die Schulung interessierter Lehrkräfte engagiert. Darüber hinaus unterstützt er mit Hilfe der AOK Hessen Schulen bei der Anschaffung von Mountainbikes. Pro Jahr werden bis zu 25 Schulen mit hochwertigen Rädern inklusive Werkstattzubehör ausgestattet.

Friedbert Metz, Leiter der Bikeschool an der Ernst-Reuter-Schule, erklärte, es brauche starke Partner in der Region, um solche neuen Ideen zu entwickeln, wie sie hier im Zusammenwirken vieler Kräfte entstanden sei. Nun habe man in Groß-Umstadt mit dem Pump-Track eine „sehr tolle Anlage“, die einzige ihrer Art in Hessen.

Auf dieser zeigten Schüler ihr Können, bevor auch der Kultusminister aufs Rad gebeten wurde. Lorz schwang sich, nach einigen Trockenübungen und kurzer Unterweisung, aufs Mountainbike, nicht ohne vorher seine Anzughose mit einer Wäscheklammer am Bein zu fixieren. Eine deutlich klarere Vorstellung hatte der Minister nach der Bewältigung des kleinen Anfängerparcours, wie er anschließend einräumte. „Man muss solche Dinge einfach in Aktion erleben. Man kann darüber immer viel lesen und sich Fotos anschauen, wenn man aber live dabei ist und mit den Menschen spricht und selber mal sowas ausprobiert“, sagte er, „das ist schon was Anderes“. Wenn man so wie er sein Leben lang nur das normale Tourenrad gefahren habe, sei dies hier schon sehr gewöhnungsbedürftig. „Ich glaube, ich müsste schon bisschen trainieren, um da mal wirklich um den Track zu kommen.“ Ganz ungewohnte Bewegungen seien das gewesen.

Man werde die Idee der „Bikeschools“ sicherlich weiter in die Fläche tragen können, auch mit Hilfe der Hessen-AOK, was die Anschaffung von Fahrrädern betreffe, so Lorz. „Wir werden von unserer Seite auf jeden Fall in Lehrerfortbildung investieren, das ist ja das A und O. Ohne die entsprechenden Lehrer funktioniert das nicht. Und dann hoffe ich, dass noch viele Kommunen so wie Groß-Umstadt, vielleicht auch mit der Hilfe von Landesmitteln, in so einen Pumptrack oder eine vergleichbare Anlage investieren.“

Im anschließenden Austausch und Gesprächen zeigte sich: „Es sind viele Ideen, die wir weitergeben.“ Wenn man schon über einen eigenen Fahrradmechaniker verfüge und sich als Schule nach außen hin öffne, „so ist das eine tolle, fruchtbare Sache“, sagte Friedbert Metz. Die Schüler übernähmen Verantwortung für das Rad, kümmerten sich und nutzten in Gemeinschaft nicht nur ein umweltfreundliches, gesundes und preiswertes Verkehrsmittel, sondern auch ein vielseitiges Sportgerät.

Text: Dorothee Dorschel
Bilder: Fotoclub Groß-Umstadt- bikepool Hessen